Friedrich III. von Habsburg, Kaiser 1451-1493. Pfandinhaber Philipp von Weinsberg, 1469-1503. Goldgulden o. J. (1469-1487) 3.23 g. Herzfelder 5 var. Fr. 1794. Fast sehr schön.
| Schätzpreis | 250 € |
| Zuschlag |
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Friedrich III. von Habsburg, Kaiser 1451-1493. Pfandinhaber Philipp von Weinsberg, 1469-1503. Goldgulden o. J. (1469-1487) 3.23 g. Herzfelder 5 var. Fr. 1794. Fast sehr schön.
| Schätzpreis | 250 € |
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2 Dukaten 1700 6.95 g. Lammprägung. Mit der Stempelschneidersignatur GF-N. (Georg Friedrich Nürnberger). Kellner 51. Fr. 1882. Vorzüglich.
| Schätzpreis | 1.500 € |
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Dukatenklippe o. J. (1700) Nürnberg 3.49 g. Auf das neue Jahrhundert. Lammprägung. Mit der Stempelschneidersignatur GFN (Georg Friedrich Nürnberger). Kellner 72. Fenzlein 182 b. Fr. 1886. Vorzüglich.
| Schätzpreis | 400 € |
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Dukat 1700 3.48 g. Lammprägung. Mit der Stempelschneidersignatur GFN (Georg Friedrich Nürnberger). Kellner 70. Fr. 1885. Vorzüglich.
| Schätzpreis | 400 € |
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Goldmedaille zu 6 Dukaten o. J. (um 1720) 20.77 g. Auf die Verwahrung der Reichskleinodien. Stempel von M. Brunner, Münzmeister Georg Friedrich oder Paul Gottlieb Nürnberger. Brustbild Kaiser Sigismunds mit Krone, Reichsapfel und Zepter halblinks. Rv. Abbildung von drei Kleinodien: ein Stück der Krippe, die Spitze der Heiligen Lanze und ein Kreuz aus dem Holz des Kreuzes Christi. 35.6 mm. Fischer/Maué 184. Sehr selten. Fast vorzüglich. Fassungsspuren am Rand.
| Schätzpreis | 2.500 € |
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Dukat 1760 Nürnberg 3.46 g. Mit Titel von Franz I. Kaiserliche Kontributionsprägung. Stempel von J. L. Oexlein. Kellner -. Fenzlein 217. Fr. 1910. Sehr selten. Sehr schön-vorzüglich. Kleine Kratzer.
| Schätzpreis | 2.500 € |
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Konventionstaler 1779 Nürnberg 28.05 g. Stadtansicht. Kellner 350. Dav. 2495. Gutes sehr schön. Kleiner Schrötlingsfehler.
| Schätzpreis | 200 € |
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Dukat o. J. (18. Jahrhundert) 3.45 g. Auf die Taufe. Unsigniert. Kruzifix auf Herz, umher Dornenzweige, oben die Krone der Erlösung in Wolken. Rv. Hand aus Wolken hält eine Krone über sieben Zeilen Schrift. 21.9 mm Slg. Erlanger 2445. GPH 1076 (Silber). Vorzüglich. Leicht gewellt.
| Schätzpreis | 400 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 25 Goldpfennig o. J. (1923) Nürnberg 0.12 g. Fischer 0.1. Fenzlein 247. Stempelglanz.
| Schätzpreis | 150 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 50 Goldpfennig o. J. (1923) Nürnberg 0.18 g. Fischer 0.2. Fenzlein 246. Stempelglanz.
| Schätzpreis | 150 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 1 Goldmark 1923 Nürnberg 0.36 g. Fischer 1.34. Fenzlein 238. Stempelglanz.
| Schätzpreis | 150 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 2 Goldmark 1923 Nürnberg 0.72 g. Fischer 2.1. Fenzlein 237. Fast Stempelglanz.
| Schätzpreis | 150 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 3 Goldmark 1923 Nürnberg 1.14 g. Fischer 3.1. Fenzlein 236. Stempelglanz.
| Schätzpreis | 150 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 5 Goldmark 1923 Nürnberg 1.86 g. Fischer 5.1. Fenzlein 235. Fast Stempelglanz.
| Schätzpreis | 250 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 10 Goldmark 1923 Nürnberg 3.61 g. Stadtansicht. Fischer 10.1. Fenzlein 234. Fast Stempelglanz.
| Schätzpreis | 500 € |
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Goldprägungen des Nürnberger Goldschmiedes Josef Wild. 1 Goldmark - Silberwert o. J. (1928) Nürnberg 13.32 g. Feinsilber. Auf den 400. Todestag von Albrecht Dürer. Fischer 1.41. Fenzlein 277. Von großer Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz. Leichte Fassungsspuren auf dem Revers.
| Schätzpreis | 1.500 € |
| Zuschlag |
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Diverse Münzen Der Münzschatzfund von Osteeler Altendeich Nr. 3 (Kreis Norden) von 1922:
195 Münzen sind es noch heute, die in Form einer Lotnummer in dieser Auktion angeboten werden können. In den vergangenen 100 Jahren, seit ein schwarzes Tongefäss, innen bräunlich ausgekleidet in Osteel mit 5 Gold- und 450-500 Silber- und Billonmünzen gefunden wurde, ist viel passiert. Damit sind nicht nur die Zeiten von Inflation und der Zweite Weltkrieg gemeint, nein auch, uns unbekannte Geschehnisse und vielleicht menschliche Schicksale, welche zu einem Ausdünnen der Anzahl Stücke geführt haben. Aus heutiger Sicht würde das vermutlich anders ablaufen; verurteilen wir es jedoch nicht einfach, sondern bleiben wir interessiert, was überhaupt noch nachvollziehbar ist.
Fundort und Vergrabungszeit:
Osteeler Altendeich (Kreis Norden), vor dem alten Haus Nr. 3, welches heutzutage wohl nicht mehr steht. Zumindest gibt uns die Suchmaschine Google Maps diese Nummer nicht mehr an. Anhand der heute noch dokumentierten, erhaltenen Münzen ist eine Vergrabungszeit um 1753-1755 wahrscheinlich. Hinweise zum Fund konnten im abgefragten World Wide Net keine gefunden werden. Offenbar wurde dies im Jahr 1922 nicht publik. Es existieren weder Zeichnungen noch Fotografien zu den Fundumständen, zum Tongefäss und den Münzen.
Osteel / Landkreis Aurich in Niedersachsen ist heutzutage Teil der Samtgemeinde Dorfregion Brookmerland, zu der auch die Gemeinden Leezdorf, Marienhafe, Rechtsupweg, Upgant-Schott und Wirdum gehören.
1957:
Fünfunddreissig Jahre später, im Jahr 1957, ist ein Herr Fr. T. Hülsebus (Adresse bekannt) Besitzer der, wie er meint, 221 Münzen, und er sendet diese, zusammen mit den Scherben des Tongefässes, an Dr. Peter L. Berghaus (20.11.1919-16.11.2012) ans Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster / Westfalen zur Bearbeitung/Bestimmung. Peter Berghaus gilt heute noch als einer der bedeutendsten der Numismatiker Deutschlands. Er promovierte unter Walter Hävernik mit einer Arbeit über mittelalterliche Währungsgrenzen, wurde 1950 ans Landesmuseum in Münster berufen, dem er dann auch von 1977 bis 1984 als Direktor vorstand. Gleichzeitig war er Honorarprofessor an der Universität Münster.
Im Dezember 1957 erhielt der Besitzer die Münzen (unterdessen in vielen Papiersäckchen geordnet) mit einem ausführlichen Bestimmungsbericht wieder zurück. Es waren genau 250 Stück und nicht 221 Münzen. In seinem Begleitbrief bedankte sich Peter Berghaus, dass ihm dieser Fund zur Bearbeitung zugänglich gemacht wurde. Er verlangte für seine Bemühungen keinerlei Lohn, war er doch als Beamter für die Arbeit vom Staat bezahlt. Gerne würde er jedoch für die Sammlung des Museums zwei Exemplare (die betreffenden Papiertüten waren markiert) zum Preis von je 10.- DM erwerben. Vermutlich hat dieser Ankauf dann auch stattgefunden.
Heutiger Fundzustand:
Heute sind in der Schachtel mit den erwähnten Papiersäckchen noch 195 Münzen erhalten geblieben. Die Tonscherben sind verschwunden. Die Liste, welche P. Berghaus geschrieben hat und sein zweiseitiger Begleitbrief sind ebenfalls vorhanden.
Alle Münzen, welche zum Teil starke Zirkulationsspuren aufweisen, teilweise aber auch recht gut erhalten sind, wurden von der Frankfurter Münzhandlung fotografisch dokumentiert. Dies soll einen ersten Schritt für eine weitere Bearbeitung darstellen. Natürlich sind die Gepräge aus Ostfriesland mit 154 Exemplaren stark vertreten, aber es kommen doch immerhin 20 weitere Münzherren mit ihrer verschiedenen Nominalen vor. Für einen Beitrag zum Münzumlauf im äussersten Nordwesten Niedersachsens wäre es zumindest eine Grundlage.
Weitere Ansichten
Schön und sehr schön. Die meisten Stücke mit Fundbelag. (ca. 195)
| Schätzpreis | 2.000 € |
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Ruprecht I. 1353-1390. Goldgulden o. J. (1354-1364) Bacharach 3.52 g. +RVPE-RT DVX Lilie nach Florentiner Vorbild. Rv. .S.IOHA.-NNES.B. Stehender hl. Johannes mit geschultertem Kreuzstab in der Linken und ausgestreckter Rechten, am Ende der Umschrift Doppeladler. Noss 12. Felke 91. Fr. 1966. Gutes sehr schön.
Exemplar der Auktion Partin Bank, München 1990, Los 1.
| Schätzpreis | 1.000 € |
| Zuschlag |
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Ruprecht I. 1353-1390. Goldgulden o. J. (1359-1368) Heidelberg 3.50 g. +RVPE-RT DVX Lilie nach Florentiner Vorbild. Rv. S.IONA-nESB. Stehender hl. Johannes mit geschultertem Kreuzstab in der Linken und ausgestreckter Rechten, am Ende der Umschrift ein nach links steigender Löwe. Noss 50. Felke 107. Fr. 1966. Gutes sehr schön.
Exemplar der Auktion Partin Bank, München 1990, Los 3.
| Schätzpreis | 1.000 € |
| Zuschlag |
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