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LotArt. Nr.DescriptionResultStarting priceResult / Starting priceResult / PriceMy BidEstim. PriceBuying price

Auction 155  -  05.11.2021 09:30
Ottonian and Salian Coins, Germany, Prussia, Brunswick, Nuremberg, Medals from Karl Goetz, German Coins since 1871, World Coins and Medals

Page 1 of 55 (1088 Lots total)
Lot 339
Anonyme Prägung. Denar 0.90 g. Vier Viertelkreise in ein Kreuz gestellt, in der Mitte ein Ringel. In den Kreuzwinkeln die Buchstaben I - II - R - II. Umschrift + ION ... ON Rv.: Kirchenfront, darin ein Kreuz, darunter ein liegender Halbmond. Neben der Kirchenfront rechts NOI, links NP. Dbg. -; Hävernick 732 (unbestimmte Münzstätte; Darstellung nach Andernacher Vorbild (Häv. 727, ab 1027 geprägt)). Sehr schön. Etwas dezentriert.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)


Kölner Münzkabinett, Köln, 67.833.
Die Münze ist stempelgleich mit dem von Walter Hävernick abgebildeten Stück aus der Sammlung Berlin. Der Verweis der Münze an eine unbestimmte Münzstätte in Niedersachsen ergibt sich aus dem Bild der Rückseite. Sie stimmt mit der Kirchendarstellung auf den Bardowicker Münzen überein, unterscheidet sich aber durch das Kreuz in der Kirchenfront.
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Lot 340
Anonyme Prägung. Denar 0.63 g. Kreuz, in den Winkeln der Buchstabe A / zwei Punkte / der Buchstabe R / ? Rv.: In der Mitte von vier nach außen offenen Halbkreisen der Buchstabe A. Dbg. 1292 (Unbestimmte Münzen, Nachmünzen); Kilger 3.2.5 (Anonyme Münzstätte (Bardowick)). Schön. Gelocht.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)


Vera Jammer (Jammer (1952) S. 90-91) verweist auf die Verwandtschaft der Bilder dieser Münze mit den Andernacher Denaren Erzbischofs Pilgrim (Dbg. 453 u.a.). Weil nun die Bardowicker Münzen ebenso Andernacher Denare zum Vorbild haben, legt sie dieses Stück in die Nähe Bardowicks, an eine unbekannte Münzstätte der Niederelbe.
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Lot 341
Anonyme Prägung. Denar 1.00 g. Kreuz in den Winkeln III / + / /? . In den Spitzen der Kreuzwinkel kleine Punkte, wie sie auch bei den Otto-Adelheid-Pfennige vorkommen. Rv.: in einem Kreis ein kleines Tatzenkreuz, darum vier nach außen offene Halbkreise, zwischen ihnen kreuzweise auf Striche reduzierte Schriftzeichen. Dbg. 1786 (Unbestimmte Münzen, Nachmünzen). Sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)


Das Bild der Kreuzseite stellt diese Münze in die Nähe der vorhergehenden. In den Kreuzwinkeln beider Münzen stehen Buchstaben und ähnliche Zeichen, dazu im Innern jedes Kreuzwinkels ein kleiner Punkt, so wie er auch auf den Otto-Adelheid-Pfennigen vorkommt.
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Lot 342
Anonyme Prägung. Denar 0.88 g. Stilisiertes Kirchengebäude. Rv.: Der Buchstabe A, darüber ein Kreuz, links und rechts davon ein blumenartiges Zeichen. Dbg. 1278; Jesse 55. Sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Unbestimmte Münzstätte(n)


Jammer, 1952, S.71: Eine größere Wahrscheinlichkeit besitzt die Verlegung der Stücke Dbg. 1278 und Dbg. 1787 nach Bardowick, da die die rückläufige Umschrift des ersteren , IARDVVVVCI, vielleicht als Bardowick zu deuten ist .
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Lot 343
Erzbischof Adalbert, 1043-1066. Denar 1.00 g. Kopf nach links, davor ein Kreuzstab und vier Punkte. .. IITTCC ... Rv.: Über einem kleinen Doppelbogen zwei Schlüssel, deren Bärte durch die Buchstaben R und E (jeweils seitenverkehrt) gebildet werden. ESVE .... (Das erste E seitenverkehrt). Dbg. 1777 (unbestimmte Münzen); Weiller 212 (Nachahmung, Bardowik (?)). Sehr schön. Leicht dezentriert.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bremen
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bremen


Höhn, Leipzig, 40.2352.
Die Münze ist eine Nachahmung einer Trierer Münzen, die unter Erzbischof Eberhard, 1047-1066 (Weiller 56 u.f.) geprägt werden. Peter Ilisch und Kenneth Jonsson. (Ein erzbischöflicher Münztyp, geprägt in Bremen (?) in: Bremer Beiträge zur Münz- und Geldgeschichte, Band 1, Bremen 1997) weisen diese Münze, die sich in den Umschriften nicht zu erkennen gebt, nach dem Fundvorkommen, der Fundzusammensetzungen und dem Gewicht Bremen (?) zu. Die herangezogenen Funde bestimmen
die Prägezeit zu 1050-1065/70 Die Autoren haben Bremen mit einem Fragezeichen versehen.
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Lot 344
Graf Heinrich der Gute, 976-1016. Denar 1.36 g. Brustbild nach links, davor ein Zepter. RICVS:CM Rv.: Innerhalb eines Kreises ein aus Doppellinien gebildetes Kreuz, in den Winkeln C - R - V - X, Umschrift: MEFE . Dbg. 1607. Gutes sehr schön. Gewellt und Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Grafen von Stade
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Grafen von Stade


WAG, Arnsberg, 77.2079 und Künker, Osnabrück, 130.1612.
Die Umschrift der Vorderseite ist aufzulösen in HEINRICVSCM (Graf Heinrich) und die der Rückseite in HROZAMEFET (Hroza hat mich gemacht). Das Bild der Münze und die Nennung eines Münzmeisters gehen zurück auf die short-cross Pennies König Aethelreds, 979-1016. In den Funden ab 998.
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Lot 345
Graf Lüder Udo von Stade, 1034-1057, ab 1056 auch Markgraf der Nordmark. Denar 1.02 g. Brustbild mit Diadem nach links, Umschrift rückläufig +AE ... O Rv.: Kleines Kreuz, Umschrift ... Dbg. 1611. Schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Grafen von Stade
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Grafen von Stade


Künker, Osnabrück, 205.2405.
Vorbild des Kopfes mit einem Diadem sind die Small Cross Pfennige, die von den Englischen Königen Edgar, 959-975, Edward II., 975-978 und Ethelred, 978-1016, etwa in der Zeit von 973 bis 980, geprägt werden. In gleicher Darstellung erscheint das Bild auch auf den Otto-Adelherid-Pfennigen des Typs Hatz I (in der Sammlung 0700, 0974), den Münzen des Herzogs Bernhard I. in Lüneburg (in der Sammlung 1316, 0598) sowie des Bischofs Arnulf von Halberstadt (in der Sammlung 1431).
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Lot 346
Erzbischof Bezelin Alebrand, 1035-1043. Denar 1.08 g. Kirchenburg, V CIVITAS Rv.: Kreuz, in den Winkeln: PI-S-CI-S, Umschrift AGN. Dbg. 721. Sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Erzbischöfe von Bremen
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Erzbischöfe von Bremen


WAG, Arnsberg, 49.2919.
Die Münze nennt mit STATVCIVITAS den Münzort Stade und sie gibt sich durch ihre Bilder und die Umschrift der Rückseite als ein geistliches Gepräge zu erkennen. Kaiser Konrad II. verleiht im Jahr 1038 dem Bremer Erzbischof Bezelin Alebrad das Münzrecht in Stade, das dann 1040 von König Heinrich III. bestätigt wird. Das Vorkommen in den Funden ab 1037- belegt, dass der Erzbischof von diesem Recht sofort Gebrauch gemacht hat.
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Lot 347
Erzbischof Adalbert von Bremen, 1045-1072, oder Kaiser Heinrich III., 1046-1056. Denar 0.98 g. Gekröntes Brustbild von vorne ... EINR ... Rv.: Kirchenfront, Stufen und Traufen gerundet ... Dbg. 720 (Heinrich III.). Sehr schön.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Erzbischöfe von Bremen
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Stade - Die Münzen der Erzbischöfe von Bremen


WAG, Arnsberg, 23.3159.
Das bekannte früheste Fundvorkommen dieser Münzen mit Funden ab 1053- weist aus, dass sie in der Amtszeit Erzbischofs Adalbert, 1045-1072, entstanden sind. Aus mehreren Exemplaren lassen sich ihre Umschriften zu HEINRICO und STRATHVCIVITAS auflösen. Damit ist die Herkunft der Münze aus Stade bekannt; unbekannt bleibt, ob es sich um eine erzbischöfliche oder eine kaiserliche Prägung handelt.
Heinrich III. bestätigt 1040 Erzbischof Bezelin Alebrand das Münzrecht in Stade; es fehlt jedoch eine Urkunde, die eine Bestätigung für den nachfolgenden Erzbischof Adalbert sichert. Auch lässt Heinrich III. ab 1047 in Münzstätten, für die bis dahin ein geistlicher Herr ein Münzrecht besaß, wieder kaiserliche Münzen prägen. Dazu gehören Gittelde, Hildesheim, Halberstadt und Erfurt. Die hier vom Kaiser geprägten Münzen haben ein ähnliches Bild wie diese Stader Münze: das Bild des gekrönten Kaisers von vorne und eine Kirche (oder ein geistliches Brustbild). Das spricht für eine gleichsinnige kaiserliche Prägung in der bis dahin erzbischöflichen Münzstätte in Stade.
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Lot 348
Anonyme Prägung. Denar 0.86 g. Schrift in ein Kreuz gestellt, waagrecht NH:I, senkrecht A - I, Umschrift DMHI Rv.: Kirchenfront mit spitzem Giebel, darauf ein Kreuz. Zwischen zwei Säulen ein rundes Portal, darin ein Punkt. Unten eine seitlich eingezogene Schwelle, unter der ein Kreuz, seitlich der Kirchenfront NM. Dbg. 454 ("Die Andernacher Münzen sind sehr viel nachgeahmt worden, doch sind diese Nachahmungen kleiner und von schlechterer Arbeit. Eine solche ist die folgende Los-Nr. 600. Vorzüglich. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.1 Die Vorläufer
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.1 Die Vorläufer


Hermann Dannenberg hat diesen Typ bereits als Nachahmung der Andernacher Münzen bezeichnet. Vera Jammer (Die Anfänge der Münzprägung in Sachsen, Seite 77) stellt ihn an den Anfang der Bardowicker Münzen und meint: Eine noch frühere Entwicklungsstufe [der Agrippiner] stellt der Denar Dbg. 454 dar, der sich noch mit großer Treue an sein Andernacher Vorbild hält. Der Typ kommt in Funden ab 1035 vor. Bernd Kluge (CNG) führt diesen Typ nicht unter den Andernacher Münzen.
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Lot 349
Anonyme Prägung. Denar 0.90 g. Kleines Kreuz, umgeben von vier nach außen offenen Viertelkreisen, zwischen denen II / I / I / II, Umschrift + Rv.: Kirchenfront mit einem spitzen Giebel. Zwischen zwei gedrungenen Säulen ein rundes Portal, darin ein Punkt. Unter der Kirchenfront eine beidseitig eingezogene Stufe, darunter ein Kreuz; links und rechts . Dbg. 1783 (unbestimmte Münzen, Nachmünzen) "Das Köln-Andernacher Gebäude wie auf Dbg. 373 und 450". Gutes sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.1 Die Vorläufer
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.1 Die Vorläufer


Die Münze kommt in Funden ab 1054 vor. Sie übernimmt das Bild der Kirchenfront und schließt somit und auch zeitlich an den vorhergehenden Typ Häv. 309/Dbg. 393 an. Die Prägung beginnt wohl zeitgleich mit den folgenden Agrippinern.
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Lot 350
Anonyme Prägung. Denar 1.00 g. Kirchenfront mit einem einem spitzen Giebel, zwischen zwei Säulen ein rundes Portal. Unter der Kirchenfront eine beidseitig einmgezoigene Stufe, darunter ein Kreuz. Die seitlichen Buchstaben sind als Striche ausgeführt. Rv.: Der entstellte Kölner Stadtname, in der Mitte der Buchstabe O, die verbleibenden Winkel der Schriften sind mit einem Triquetrum und mit dem Buchstaben Omega gefüllt. Dbg. 1778a; Schulenburg I.1. Schön-sehr schön.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.2 Die erste Gruppe (
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.2 Die erste Gruppe (
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Lot 351
Anonyme Prägung. Denar 1.04 g. Kirchenfront mit einem spitzen Giebel, im Feld zwei Kreuze nebeneinander. Unter der Kirchenfront ein Kreuz. Rv.: Der entstellte Kölner Stadtname, in der Mitte der Buchstabe O. Dbg. 1778a; Schulenburg I.1. Sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.2 Die erste Gruppe (
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.2 Die erste Gruppe (
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Lot 352
Anonyme Prägung. Denar 0.78 g. Kirchenfront mit einem spitzen Giebel, zwischen zwei Säulen ein rundes Portal. Unter der Kirchenfront eine beidseitig einmgezoigene Stufe. Rv.: Der entstellte Kölner Stadtname, in der Mitte der Buchstabe O. Vergl. Dbg. 1778 a; vergl. Schulenburg I:11. Sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.2 Die erste Gruppe (
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.2 Die erste Gruppe (


Müller, Solingen, Liste 47/M 31.
Otto Schulenburg schreibt (Seite 22): Eine anscheinend seltene Abart zeigt statt des üblichen spitzen einen rundlichen Dachgiebel - wie auf dieser Münze.
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Lot 353
Anonyme Prägung. Denar 0.76 g. Kirchenfront mit einem spitzen Giebel, im Feld ein gedrungenes rundes Portal, rechts und links davon je ein Stern. Unter der Kirchenfront eine beidseitig einmgezogene Stufe, darunter ein Kreuz zwischen zwei Punkten. Die seitlichen Buchstaben sind als Striche ausgeführt. Rv.: Der entstellte Kölner Stadtname, in der Mitte ein Kreuz, im Stadtnamen links ein Stern. Dbg. 1778b; Häv. 719; Schulenburg II:1.b. Gutes sehr schön.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.3 Die zweite Gruppe
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.3 Die zweite Gruppe
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Lot 354
Anonyme Prägung. Denar 0.81 g. Kirchenfront mit einem spitzen Giebel, im Feld zwischen nur angedeuteten Säulen ein gedrungenes rundes Portal. Unter dem Kirchengiebel ein flacher Bogen, darunter ein Kreuz. Rv.: Der entstellte Kölner Stadtname, in der Mitte ein Kreuz. Vergl. Dbg. 1778b; vergl. Häv. 719; vergl. Schulenburg II:1.b. Sehr schön.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.3 Die zweite Gruppe
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.3 Die zweite Gruppe


Münzzentrum Rheinland, Solingen, 124.3124.
Wegen der groben Zeichnung der Münze vielleicht eine slawische Nachahmung.
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Lot 355
Anonyme Prägung. Denar 0.81 g. Kirchenfront ohne den Giebel, in der Front zwei Kringel mit Punkt, dazwischen ein Stern. Links und rechts der Kirchenfront je ein Stern. Unter dem Kirchengiebel ein flacher Bogen, darunter drei nach oben zeigende Keile. Rv.: Der entstellte Kölner Stadtname, in der Mitte ein Kreuz. Schulenburg II:3. Sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.3 Die zweite Gruppe
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 1. Gruppe: Die Agrippiner und ihre Vorläufer, 1.3 Die zweite Gruppe


Olding, Osnabrück, Liste 29.105.
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Lot 356
Anonyme Prägung. Denar 0.95 g. Im Feld der Buchstabe A, darüber ein Kreuz, rechts und links der Buchstabe I mit einer durchgehenden Schleife. Rv.: Schlanke Kirchenfront über einem Bogen. Im aufgesetzten Giebel ein Punkt. Links und rechts der Kirchenfront buchstabenähnliche Zeichen. Beidseitig entstellte Umschriften. Dbg. 1278; Hatz (2000), S. 71, Fund 100 (in den Funden ab 1046). Schön-sehr schön.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 2. Gruppe: Bardowicker Münzen mit dem Münzstätten-Namen
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 2. Gruppe: Bardowicker Münzen mit dem Münzstätten-Namen


WAG, Arnsberg, 8.1241.
Der Typ Dbg. 1278 ist das Leitstück der Bardowicker Münzen. Hermann Dannenberg (Dbg., Band 2, Seite 645) kann aus mehreren Exemplaren die Umschrift der Vorderseite zu BARDVVVVCI auflösen, die er als Bardowick deutet. Gert Hatz ((Hatz (2000), S. 50, Anm. 37) kennt aus dem Fund Johannishus, der 13 Exemplare des Typs Dbg. 1278 mit meist unleserlichen Umschriften enthält, ein Stück, mit der lesbaren Legende VDRAB , was er rückläufig gelesen, zu Bardowick ergänzt.
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Lot 357
Anonyme Prägung. Denar 0.89 g. Kreuz, in den Winkeln II / A / II / II. Rv.: Schlanke Kirchenfront über einem Bogen. Im aufgesetzten Giebel ein Punkt. Links und rechts der Kirchenfront buchstabenähnliche Zeichen. Dbg. -; Rückseite vergl. Dbg. 1278. Sehr schön. Prägeschwäche.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 2. Gruppe: Bardowicker Münzen mit dem Münzstätten-Namen
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 2. Gruppe: Bardowicker Münzen mit dem Münzstätten-Namen


WAG, Arnsberg, 43.909.
Gert Hatz stellt ein gleiches Exemplar vor (Gert Hatz, Anmerkungen zu einigen deutschen Münzen des 11. Jahrhunderts (VI), in: Hamburger Beiträge zur Numismatik 21, 1967, Seite 43, Nr. 5 und 6). Die Ähnlichkeit des Bildes der Kirchenfront auf der Rückseite mit dem Typ Dbg. 1278 schließt dieses Stücke an das vorhergehende an.
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Lot 358
Anonyme Prägung. Denar 0.96 g. Im Feld unten der Buchstabe A, darüber zwei senkrechte Striche, rechts und links nach außen offene Halbbögen, darin die Buchstaben B und O. Rv.: Kreuz, in den Winkeln ... T ... und undeutliche Zeichen, Umschrift ... IH ... //. Dbg. -; Vorderseite vergl. Dbg. 1278. Schön-sehr schön.
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 2. Gruppe: Bardowicker Münzen mit dem Münzstätten-Namen
; SÄCHSISCHE UND FRÄNKISCHE KAISERZEIT; SACHSEN - NIEDERSACHSEN; Bardowick - 2. Gruppe: Bardowicker Münzen mit dem Münzstätten-Namen


Die Ähnlichkeit des Bildes mit dem Buchstaben A auf der Vorderseite schließt dieses Stück an das Urstück dieser Reihe, dem Typ Dbg. 1278 an.
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